Ein Skype-QR-Code öffnet einen Chat mit Ihrem Skype-Konto. Wichtig ist, welcher Link verwendet wird: Die naheliegende Einladungsadresse ist für Gruppencodes gedacht, nicht für Benutzernamen — mit einem Namen darin entsteht ein funktionierender Link, der ins Leere führt.
Der Fehler, zu dem dieser Typ einlädt — und den dieser Generator selbst gemacht hat. Es gibt eine Adresse der Form join.skype.com/invite/…, die aussieht, als nähme sie einen Benutzernamen. Sie nimmt einen Einladungscode für ein einzelnes Gespräch. Steht dort ein Benutzername, entsteht die schlimmste Fehlerform überhaupt: Der Code scannt, der Browser öffnet, und der Besucher landet auf einer Fehlerseite statt bei Ihnen. Hier wird deshalb skype:name?chat erzeugt.
Eine vorbelegte Nachricht gibt es nicht. Das URI-Schema von Skype kennt für den Einzelchat keinen Textparameter. Ein Feld anzubieten, das nichts bewirkt, wäre schlechter als keines.
Für den deutschen Geschäftsalltag lohnt die Einordnung: Skype ist hier weitgehend von Teams abgelöst worden, und im privaten Bereich von WhatsApp. Dieser Codetyp ist deshalb vor allem dann sinnvoll, wenn Sie eine bestehende, im Ausland gepflegte Skype-Erreichbarkeit weiterhin bewerben — nicht als neuer Standardkontaktweg.
In Märkten, in denen Skype noch selbstverständlich ist, bleibt es der Kanal, den der Gegenüber ohnehin offen hat.
Wenn Beratung planmäßig per Video stattfindet, führt der Code auf dem Prospekt direkt in den Kanal, in dem der Termin stattfinden wird.
Am Arbeitsplatz oder an der Bürotür, wo Skype die vereinbarte interne Erreichbarkeit ist.
Beide Seiten brauchen installiertes Skype. Der Link ist kein Webaufruf; ohne Anwendung passiert nichts Sichtbares.
Eine vorbelegte Nachricht ist nicht möglich. Das Schema sieht sie für den Einzelchat nicht vor.
Ein Gruppeneinladungslink ist etwas völlig anderes. Er gilt einem Gespräch, nicht einem Konto, und lässt sich zurückziehen. Wer eine Gruppe teilen will, erzeugt diesen Link in Skype und kodiert ihn als Website-URL-Code.
Ihr Benutzername ist ab dem Druck öffentlich. Wer scannt, kann Sie anschreiben.
Die Rolle von Skype ist enger geworden. Bevor Sie einen solchen Code auf eine Auflage drucken, prüfen Sie, ob Ihr Publikum die Anwendung überhaupt noch benutzt.