Ein Landingpage-QR-Code führt von der gedruckten Kampagne auf eine Seite, die Ihnen gehört. Der Code ist ein schlichter Link — interessant ist nicht das Kodieren, sondern was Sie aus den Scans erfahren und was nicht.
Was ein Scan verrät. Dass ein Gerät zu einer bestimmten Zeit Ihre Adresse aufgerufen hat, und — wenn Sie je Platzierung eine eigene Adresse verwenden — von welchem Plakat es kam. Mehr steckt nicht im Vorgang selbst.
Was er nicht verrät. Wer die Person war, ob sie zurückkommt, ob sie etwas gekauft hat. Und in Deutschland kommt ein Punkt hinzu, den die Werkzeuge selten deutlich sagen: Ein spürbarer Teil der Besucher wird der Reichweitenmessung nicht zustimmen. Ihre Statistik zählt dann nicht die Scans, sondern die Scans mit Einwilligung — und das ist eine andere, kleinere Zahl. Der Aufruf der Seite selbst lässt sich serverseitig zählen; alles darüber hinaus hängt am Banner.
Wenn die Zahl wirklich zählt, ist die serverseitige Weiterleitung über eine eigene kurze Adresse der ehrlichste Zähler: Sie zählt jeden Aufruf, bevor irgendein Skript geladen wird, und sie kommt ohne personenbezogene Daten aus.
Der Fall, für den dieser Typ gebaut ist. Je Platzierung eine eigene Adresse, sonst ist die Auswertung hinterher eine einzige Zahl ohne Aussage.
Am Regal entscheidet sich, ob jemand mehr wissen will. Die Zielseite sollte in einem Blick beantworten, was auf der Verpackung nicht passte.
Ein Code am Stand ersetzt den Prospektstapel, den ohnehin niemand mit ins Flugzeug nimmt.
Ein gedruckter Code ist endgültig, nur das Ziel ist es nicht. Die Adresse steht im Code. Änderbar ist nur, was unter dieser Adresse passiert — weshalb eine eigene Adresse mit serverseitiger Weiterleitung die einzige Form von „änderbarem QR-Code“ ist, die ohne fremden Dienst auskommt.
Scans sind keine Menschen. Eine Person, die zweimal scannt, ist zwei Scans. Ein Vorschaudienst, der den Link auflöst, ist auch einer.
Trackingparameter kosten Dichte. Mit dem Encoder dieser Seite gemessen ist eine Adresse mit 40 Zeichen 29 Module breit; mit angehängter UTM-Zeichenkette werden daraus schnell 98 Zeichen und 41 Module bei gleicher Fehlerkorrektur.
Jeder kann das Ziel lesen. Die Adresse ist im Code sichtbar, bevor jemand darauf tippt. Das ist erwünscht und der Grund, warum Kurzlinks im Druck Vertrauen kosten.
Ohne Netz keine Seite. Im Bahnhofstunnel und in der Messehalle ist das keine theoretische Einschränkung.