WLAN-Netzwerk QR-Code-Generator

Ein WLAN-QR-Code enthält Netzwerkname und Passwort, sodass Gäste die Kamera darauf halten und verbunden sind, ohne dass jemand ein Passwort vorliest. Wichtig vorab: Das Passwort steht im Klartext im Code. Es gehört deshalb auf ein Gastnetz, nicht auf Ihr Hauptnetz.

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WLAN-Netzwerk-QR-Code erstellen — Schritt für Schritt

  1. Richten Sie zuerst den Gastzugang ein Jeder verbreitete Router in Deutschland kann das: bei der FRITZ!Box heißt es Gastzugang, bei Speedport Gast-WLAN. Das ist keine Zusatzarbeit, sondern der eigentliche Punkt — ein Code auf dem Hauptnetz gibt den Schlüssel zu Druckern, Netzlaufwerken und allem anderen im Heimnetz mit heraus.
  2. Netzwerkname exakt so eintragen, wie der Router ihn funkt Groß- und Kleinschreibung zählen, Leerzeichen ebenfalls. Achten Sie besonders auf Umlaute: Ein Netz namens „Café Süd“ ist etwas anderes als „Cafe Sued“, und das Telefon sucht genau den Namen, der im Code steht.
  3. WPA wählen — auch für WPA2 und WPA3 Das Format kennt nur drei Sicherheitswerte. Die Auswahl WPA deckt WPA, WPA2 und WPA3 gleichermaßen ab; ein WPA3-Netz wird als WPA kodiert und verbindet sich trotzdem korrekt. WEP nur für wirklich alte Hardware, „kein Passwort“ nur für ein tatsächlich offenes Netz.
  4. Passwort einfach einfügen, auch mit Sonderzeichen Semikolon, Komma, Doppelpunkt, Anführungszeichen und Backslash sind die Zeichen, an denen handgebaute WLAN-Codes scheitern. Dieser Generator maskiert alle fünf vor dem Kodieren, ein Passwort wie <code>Kaffee;2026</code> funktioniert also unverändert.
  5. Vor dem Druck mit Android und iPhone testen Beide verbinden sich auf aktuellen Versionen direkt aus der Kamera-App. Ältere Android-Geräte brauchen eine Scanner-App — das ist der Fehler, den Sie vor und nicht nach der Druckerei entdecken wollen.

Wofür ein WLAN-Netzwerk-QR-Code gedacht ist

Der Code enthält eine kurze Anweisung — Netzwerkname, Passwort, Sicherheitstyp und ob das Netz versteckt ist — mit der Telefone umgehen können. Es ist kein Link, und es öffnet sich keine Seite: Das Telefon erkennt das Format und bietet an, sich zu verbinden.

Das Passwort ist weder verschlüsselt noch verborgen. Wer ein Foto des Codes hat, kann es als Text auslesen. Das ist kein Fehler dieses Generators, sondern das, was das Format ist: eine bequeme Art, ein Passwort herauszugeben, und keine Art, eines zu schützen.

Datenschutz ist hier eine Frage des Netzes, nicht des Codes. Ein Aushang im Gastraum verarbeitet keine personenbezogenen Daten und ist damit DSGVO-seitig unauffällig. Interessant wird es erst, wenn das Gastnetz über ein Portal mit Anmeldung läuft — dann gilt für dieses Portal alles, was für jede andere Datenerhebung auch gilt. Der QR-Code selbst ändert daran nichts.

Deshalb die ehrliche Empfehlung: Code auf ein Gastnetz mit eigenem Passwort. Dann gibt der Aufsteller auf dem Tresen genau das preis, was Sie preisgeben wollten, und ein Passwortwechsel kostet einen Nachdruck statt einer Neukopplung sämtlicher Geräte im Haus.

Wo sich ein WLAN-Netzwerk-QR-Code wirklich lohnt

Cafés, Gaststätten und Wartezimmer

Der Aufsteller auf dem Tisch ersetzt das Gespräch. Drucken Sie ihn für das Gastnetz, und wenn Sie das Passwort wechseln, drucken Sie neu — genau in diesem Moment fällt den meisten Betrieben auf, dass der Code auf dem Hauptnetz lag.

Ferienwohnungen und Pensionen

Gäste kommen um Mitternacht an, mit leerem Akku und ohne Geduld für einen zwanzigstelligen Schlüssel auf einer laminierten Karte. Das ist der Ort, an dem ein WLAN-Code am meisten bringt — und der Grund, warum er in jeder Ferienwohnungsmappe stehen sollte.

Büros mit getrenntem Besuchernetz

Der Empfang gibt das Gastnetz heraus, ohne dass jemand etwas tippt, und der Code wird in dem Rhythmus neu gedruckt, in dem Ihre Passwortrotation ohnehin läuft.

Veranstaltungen und Stände am mobilen Router

Ein Netz, das zwei Tage existiert, rechtfertigt kein Schild, das vierzig Mal vorgelesen wird. Einen Code auf dem Ausweisband rechtfertigt es sehr wohl.

WLAN-Netzwerk — Formathinweise und Grenzen

Netzwerkname: 32 Zeichen. Passwort: 63. Das sind die Grenzen des WLAN-Standards selbst, nicht die dieses Werkzeugs, und das Formular setzt sie durch.

Umlaute zählen doppelt — und die Grenze zählt Bytes. Der Standard misst den Netzwerknamen in Bytes, nicht in Buchstaben. „ä“, „ö“, „ü“ und „ß“ brauchen jeweils zwei davon, ein Name wie „Gästehaus Grünwald“ also mehr Platz, als er Zeichen hat. Bei kurzen Namen fällt das nie auf; wer die 32 ausreizt, sollte es wissen.

Die Maskierung übernimmt der Generator. Die Zeichen \ ; , " und : haben innerhalb der Nutzlast eine eigene Bedeutung und müssen markiert werden, wenn sie im Namen oder Passwort vorkommen. Dieser Generator maskiert alle fünf. Das ist der übliche Grund, warum ein von Hand gebauter Code ausgerechnet an den Passwörtern scheitert, die absichtlich stark gewählt wurden.

Es gibt keine WPA3-Einstellung, und das ist richtig so. Das Format definiert drei Sicherheitswerte — WPA, WEP und keines. WPA3-Netze werden als WPA kodiert, den Rest handeln Telefon und Router unter sich aus.

Ein Code ist ein Netzwerkname. Wenn Ihr 2.4-GHz- und Ihr 5-GHz-Band unter verschiedenen Namen funken, sind das zwei Netze und brauchen zwei Codes. Teilen sie sich einen Namen, genügt ein Code für beide. Viele Router in Deutschland fassen beide Bänder ab Werk unter einem Namen zusammen — dann ist die Frage bereits beantwortet.

Ein Passwort nahe der 63-Zeichen-Grenze erzeugt einen deutlich dichteren Code: hier gemessen 45 Module Kantenlänge bei Fehlerkorrektur M gegenüber 33 bei einem kurzen Passwort. Drucken Sie entsprechend größer.

Häufige Fragen zu WLAN-Netzwerk-QR-Codes

Kann jemand mein WLAN-Passwort aus dem Code lesen?
Ja. Jede Scanner-App zeigt es als Text an. Der Code ist eine bequeme Art, ein Passwort herauszugeben, und nie eine Art, eines zu verbergen — genau deshalb gehört er auf ein Gastnetz.
Mein Passwort enthält ein Semikolon, und andere Generatoren liefern einen kaputten Code.
Das ist der Klassiker, und hier passiert er nicht. Semikolon, Komma, Doppelpunkt, Anführungszeichen und Backslash trennen innerhalb der Nutzlast die Felder und müssen deshalb maskiert werden, wenn sie im Passwort selbst stehen. Dieser Generator erledigt das vor dem Kodieren.
Es gibt keine WPA3-Option — funktioniert mein WPA3-Netz trotzdem?
Ja. Wählen Sie WPA. Das Format kannte immer nur WPA, WEP und offen; jedes WPA3-Netz wird als WPA kodiert, und über das tatsächliche Protokoll einigen sich Telefon und Router beim Verbinden.
Brauche ich getrennte Codes für 2.4 GHz und 5 GHz?
Nur wenn beide Bänder unterschiedliche Netzwerknamen funken. Der Code trägt einen Namen, keine Frequenz — teilen sich beide Bänder einen Namen, verbindet ein Code mit dem, was das Telefon bevorzugt.
Darf ich im Gastgewerbe einfach WLAN per Code anbieten?
Ja. Die Störerhaftung, die Betriebe jahrelang von offenen Netzen abgehalten hat, wurde 2017 abgeschafft; für den Anschlussinhaber entsteht durch das bloße Bereitstellen kein Abmahnrisiko mehr. Wenn Ihr Gastnetz ein Anmeldeportal hat, gelten für die dort erhobenen Daten die üblichen Regeln — der Code selbst erhebt nichts.
Funktioniert das auf dem iPhone?
Ja, auf aktuellem iOS direkt aus der Kamera-App, und ebenso auf aktuellem Android. Ältere Android-Telefone brauchen eventuell eine eigene Scanner-App, was einen Test wert ist, wenn Ihre Gäste eher ältere Geräte nutzen.
Jemand hat den Code gescannt, und es ist nichts passiert.
Fast immer stimmt der Netzwerkname nicht mit dem überein, was der Router funkt — ein Leerzeichen am Ende oder eine andere Schreibweise. Der zweithäufigste Grund ist ein verstecktes Netz ohne gesetzte Option „versteckt“, sodass das Telefon nach etwas sucht, das es nicht sehen kann.

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